Körper- und tiefenpsychologisch orientierte Traumatherapie

In dieser Weiterbildung geht es zum einen darum, die komplexen Zusammenhänge von Körper, Psyche und frühen Bindungserfahrungen (sog. Objektbeziehungen) tiefer zu verstehen. Zum anderen werden psychotherapeutische Ansätze und Methoden vermittelt, die die Auflösung von Traumata und kindlichen Prägungen unterstützen. Zentral dabei ist eine humanistisch-spirituelle Haltung, die Akzeptanz, Nicht-Anstrengung, offen-neugierige Erforschung und Mitgefühl bei dem Klienten, wie auch dem Therapeuten ermöglicht. Um die Themen der Klienten mit sich selbst in Beziehung setzen zu können benötigt man einen hohen Selbsterfahrungsanteil, der tiefes persönliches Wachstum ermöglicht.


Ausbildungsinhalte:

  • Unterschiede zwischen Schock- und Entwicklungstraumasowie Auswirkungen auf Körper und Psyche
  • Trauma als Ursache von ICD-10 Diagnosen, wie z.B. PTBS, Erschöpfungssyndrom, somatoforme Schmerzstörung, Depression, Angststörung, etc.
  • Auswirkungen von Prägung, Bindung, Objektbeziehung, Glaubenssätzen u. Identifikationen auf unser Leben
  • Charakterstrukturen n. Alexander Lowen (Bioenergetik), Überlebensstrukturen nach Laurence Heller (NARM)
  • Systemische u. transgenerationale Ursachen v. Trauma
  • Körper- und Bindungsdynamiken in der Traumaarbeit.
  • Arbeit mit inneren Bildern
  • Bausteine der therapeutischen Arbeit
  • Klärung der zentralen inneren Haltung
  • Achtsamkeitspraxis

In diese Weiterbildung fließen folgende Ansätze ein: NARM (Entwicklungstrauma heilen, Larry Heller), Somatic Experiencing (Körperorientierte Traumatherapie, Peter Levine), Gestalttherapie, Tiefenpsychologie, Systemische
Aufstellungsarbeit, Transpersonale Psychologie, Diamond Approach/Ridhwan-Schule (Almaas), Yoga

 

Anforderungen für das Zertifikat:

  • Teilnahme an allen Modulen, ggf. Nacharbeiten plus Supervision
  • 8 Einzel-Selbsterfahrungssitzungen, die zusätzlich gezahlt werden müssen
  • selbstorganisiertes Üben in Kleingruppen plus Dokumentation
  • Selbstreflektierende Dokumentation und Vorstellung eines psychotherapeutischen Prozesses
  • Abschlussarbeit und Präsentation über den eigenen professionellen und persönlichen Lernprozess
  • empfehlenswert: regelmäßige Achtsamkeitspraxis und Körperarbeit


Abschluss mit ZfN-Zertifikat
: Körper- und bindungsorientierte Traumatherapie


Turnus   1x jährlich, ab Oktober
Dauer   1,5 Jahre, 14 WE (Sa/So 9-17 h)
Beginn (PS-A-16818) Sa. 30.10.2021
Kosten   Anmeldegebühr: € 110,-
(entfällt für ZfN-Schüler)
bei Gesamtzahlung
€ 2.970,-
für ZfN-Schüler:  € 2.820,-
bei Teilzahlung
Anzahlung € 670,- plus 14x mtl. € 170,- (gesamt € 3.050,-)
für ZfN-Schüler: Anzahlung € 660,- plus 14x mtl. € 160,- (gesamt € 2.900,-)
Dozentin   Dipl.-Päd., HP-Psych. Angelika Doerne
Zielgruppe   Klientenerfahrung in Coaching/Therapie sind Voraussetzung, bzw. persönliches Gespräch mit der Dozentin
Info   Max. 18 TN. 
Hinweis   Sie können sich hier online einen Ausbildungsplatz reservieren.
Für eine verbindliche Anmeldung verwenden Sie bitte das pdf-Anmeldeformular.

Infoabend (PS-I-16820) Di 21.09.2021, 18:00-19:00 Uhr, Online!

 

Aufzeichnung des letzten Infoabends

PS-I-16820

In unseren kostenlosen Infoabenden erhalten Sie wichtige Hintergrundinformationen, z. B. über

  • über Ablauf und Inhalt der Ausbildung in körper- u. tiefenpsychologisch orientierter Traumatherapie
  • Möglichkeiten für Fragen
  • Kennenlernen der Dozentin
Auch stehen wir Ihnen für Ihre individuellen Fragen gerne zur Verfügung!


Termin:
Di, 21.09.2021 | 19:00 - 20:30 Uhr
Beginn:
als:
Fragen zur Veranstaltung?

PS-A-16818

Körper und Geist stehen in vielfältiger Wechselwirkung zueinander. Das können wir vor allem bei traumatischen Erfahrungen sehr deutlich sehen.
Unsere Erfahrungen, die wir als Kind mit unseren Bezugspersonen machen (Bindungserfahrungen) prägen unseren Körper und unsere Psyche: wir entwickeln Glaubenssätze über uns selbst und die Welt. Dabei können Entwicklungstraumata entstehen. Sie unterscheiden sich von Schocktraumata.


In dieser Fort- und Weiterbildung geht es zum einen darum, die Zusammenhänge von Körper und Psyche in Bezug auf Schocktraumata und Entwicklungstraumata und deren Auswirkungen auf unsere Identität tiefer zu verstehen.
Zum anderen werden verschiedene Ansätze und Methoden vermittelt, die die Auflösung von Traumata und kindlichen Prägungen unterstützen.
Zentral dabei ist eine humanistisch-spirituelle Haltung, die Akzeptanz, Nicht-Anstrengung, offen-neugierige Erforschung und Mitgefühl bei dem Klienten, wie auch dem Therapeuten ermöglicht.


Darüber hinaus ist die Selbsterfahrung ein Bestandteil dieser Fort- und Weiterbildung: Auf dem Hintergrund, dass Therapeuten Klienten am besten unterstützen können, wenn sie einerseits die Themen der Klienten mit sich selbst in Beziehung setzen können und sie andererseits ihre eigenen Übertragungsdynamiken ein Stück weit geklärt haben.

Die Ausbildung vermittelt nicht nur therapeutische Werkzeuge, sondern lädt zu persönlichem Wachstum ein.



Ausbildungsinhalte:
    • Was ist ein Trauma? Wie wirkt es sich auf den Körper und die Psyche aus? Welche Rolle spielt dabei das Nervensystem?<
    • Was ist ein Schock- und was ist Entwicklungstrauma?
    • Wie können die ICD-10 Diagnosen, wie PTBS, Erschöpfungssyndrom, somatoforme Schmerzstörung, Depression, Angststörung, Zwänge, Dissoziation, Borderline-Störung, narzisstische Störung etc. auf dem Hintergrund von Trauma verstanden werden?
    • Was sind Prägung, Bindung, Objektbeziehung und innere Konflikte? Wie entstehen Glaubenssätze und Identifikationen und welche Auswirkungen haben sie auf unser Leben?
    • Die fünf Überlebensstrukturen nach Laurence Heller (NARM) und die Bedeutung von Schuld und Scham.
    • Systemische und transgenerationale Ursachen von Trauma.
    • Verschiedene Ansätze und Methoden wie in der Psychotherapie unter Einbeziehung des Körpers und von Bindungsdynamiken konkret mit Traumata gearbeitet werden kann.
    • Die Bedeutung des Körpers für den psychotherapeutischen Prozess.
    • Die Arbeit mit inneren Bildern in der Psychotherapie.
    • Die sechs Bausteine der therapeutischen Arbeit: Anliegen klären; offenes Erforschen; den Körper regulieren, entspannen und erden; Glaubenssätze, Identifikationen und innere Konflikte identifizieren; Entfaltung der Lebenskraft unterstützen; neue Erfahrungen verankern.
    • Die zentrale innere Haltung: humanistisch-spirituell, die Akzeptanz, Nicht-Anstrengung, offen-neugieriges Erforschung, Mitgefühl und Selbstheilungskräfte bei dem Klienten, wie auch dem Therapeuten ermöglicht.
    • Achtsamkeitspraxis
    • Demositzungen, diverse Übungen in Kleingruppen, Einzelsitzungen, Supervision
    • Hausaufgaben

    Hintergrund:

    • In dieser Ausbildung fließen folgende Ansätze ein: NARM® (Entwicklungstrauma heilen, Larry Heller), Somatic Experiencing® (Körperorientierte Traumatherapie, Peter Levine), Integrale Somatische Psychotherapie (ISP, Raja Selvam), Trauma Releasing Excercises (TRE, David Berceli), Gestalttherapie, Tiefenpsychologie, Systemische Aufstellungsarbeit, Achtsamkeitspraxis, Transpersonale Psychologie, Yoga, Buddhismus, Essenzarbeit - Diamond Approach (Almaas)


    Voraussetzung:

    • Psychiatrisches Grundwissen/ Basisjahr und Erfahrung in der Arbeit mit Klienten als Heilpraktiker, Physiotherapeut, Sozialpädagoge etc.

    oder:

    • HP Psych oder Dipl.-Psych mit klinischer Psychologie
    • schriftliche Anmeldung (Fragebogen) und persönliches Vorgespräch
    • mündlich: empfehlenswert: eine psychotherapeutische Ausbildung

    Anforderungen für das Zertifikat:

    • Teilnahme an allen Modulen, ggf. Nacharbeiten plus Supervision
    • 8 Einzel-Selbsterfahrungssitzungen, die zusätzlich gezahlt werden müssen
    • selbstorganisiertes Üben in Kleingruppen plus Dokumentation
    • Selbstreflektierende Dokumentation und Vorstellung eines psychotherapeutischen Prozesses
    • Abschlussarbeit und Präsentation über den eigenen professionellen und persönlichen Lernprozess
    • empfehlenswert: regelmäßige Achtsamkeitspraxis und Körperarbeit

    Dozentin:

    • Dipl.Päd., HP Psych Angelika Doerne


    Hinweis:

    Zielgruppe:
    Geeignet v.a. für HP, HP-Psych. Andere nach Rücksprache.
    Teilnahme-Voraussetzung:
    Vorgespräch mit einem Dozenten
    Termine:
    zeige alle 26

    "PS-A-16818_details"

    Sa, 30.10.2021 | 09:00 - 17:00 Uhr
    So, 31.10.2021 | 09:00 - 17:00 Uhr
    Sa, 27.11.2021 | 09:00 - 17:00 Uhr
    So, 28.11.2021 | 09:00 - 17:00 Uhr
    Sa, 29.01.2022 | 09:00 - 17:00 Uhr
    So, 30.01.2022 | 09:00 - 17:00 Uhr
    Sa, 05.03.2022 | 09:00 - 17:00 Uhr
    So, 06.03.2022 | 09:00 - 17:00 Uhr
    Sa, 02.04.2022 | 09:00 - 17:00 Uhr
    So, 03.04.2022 | 09:00 - 17:00 Uhr
    Sa, 07.05.2022 | 09:00 - 17:00 Uhr
    So, 08.05.2022 | 09:00 - 17:00 Uhr
    Sa, 28.05.2022 | 09:00 - 17:00 Uhr
    So, 29.05.2022 | 09:00 - 17:00 Uhr
    Sa, 09.07.2022 | 09:00 - 17:00 Uhr
    So, 10.07.2022 | 09:00 - 17:00 Uhr
    Sa, 17.09.2022 | 09:00 - 17:00 Uhr
    So, 18.09.2022 | 09:00 - 17:00 Uhr
    Sa, 22.10.2022 | 09:00 - 17:00 Uhr
    So, 23.10.2022 | 09:00 - 17:00 Uhr
    Sa, 19.11.2022 | 09:00 - 17:00 Uhr
    So, 20.11.2022 | 09:00 - 17:00 Uhr
    Sa, 10.12.2022 | 09:00 - 17:00 Uhr
    So, 11.12.2022 | 09:00 - 17:00 Uhr
    Sa, 07.01.2023 | 09:00 - 17:00 Uhr
    So, 08.01.2023 | 09:00 - 17:00 Uhr
    Dauer:
    30.10.2021- 08.01.2023
    14 WE bzw. 1,5 Jahre
    Sa/So 09:00 - 17:00 Uhr
    Kosten-Info:
    Anmeldegebühr: € 110,00
    (entfällt für ZfN-Schüler)

    bei Gesamtzahlung
    € 2.970,-
    bzw. für ZfN-Schüler:
    €  € 2.820,-

    bei Teilzahlung
    Anzahlung € 670,-
    plus 14x mtl. € 170,- (gesamt € 3.050,-)
    bzw. für ZfN-Schüler:
    Anzahlung € 660,-
    plus 14x mtl. € 160,- (gesamt € 2900,-)

    Hinweis: Sie können sich hier online einen Ausbildungsplatz (für Sie unverbindlich) reservieren.
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